Was muss man über das Kurzzeitkennzeichen wissen?

Aufgrund ihrer Farbe sind sie im Straßenverkehr oft nicht zu übersehen. Es geht um die gelben Kennzeichen, auch als die sogenannten Kurzzeitkennzeichen bekannt. Es handelt sich dabei um Kennzeichen, die, wie der Name bereits sagt, nur für eine kurze Zeit gültig sind und somit einen temporären Nutzen haben. Aber wann genau kommen die Kurzzeitkennzeichen denn zum Einsatz und was sollte man als Autofahrer über diese besondere Art der Nummernschilder wissen? In diesem Guide ist alles Wichtige aufgelistet.

Alles über das Kurzzeitkennzeichen

Ein Kurzzeitkennzeichen darf sich nicht lange im Straßenverkehr selbst aufhalten. Die Kennzeichen kommen beispielsweise dann zum Einsatz, wenn eine Probefahrt gemacht wird, ein Fahrzeug übergeführt wird oder man auf dem Weg zum TÜV ist. Gerade bei Autohändlern sieht man die Kennzeichen oft, denn die Autos sind offiziell noch nicht angemeldet und verfügen daher über das Kurzzeitkennzeichen. Dieses System existiert auf den deutschen Straßen seit 1998. Jedoch sind diese nicht uneingeschränkt nutzbar. Denn nur wenn ein Auto die Hauptuntersuchung bestanden hat und diese vorweisen kann, darf man das Fahrzeug mit dem Kurzzeitkennzeichen über längere Strecken fahren. Liegt dies nicht vor, wird eine Grenze festgelegt, die mit dem temporären Kennzeichen nicht überschritten werden darf. Auch wenn das Kurzzeitkennzeichen offiziell gestattet ist und man sich dadurch nicht strafbar macht, so ist der Nutzen mit Vorsicht zu genießen und man sollte die Richtlinien kennen. Bei einer Testfahrt vor dem Autokauf muss man sich aber keine Gedanken machen!

 

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Woran erkennt man ein Kurzzeitkennzeichen?

Wie bereits erwähnt, fallen die Kurzzeitkennzeichen vor allem durch die gelbe Farbe aus. Das ist ein Konzept zur Sicherheit, denn so stechen die Kennzeichen gegenüber den normalen deutlich hervor. Aber auch die Stempelplakette unterscheidet sich. Anders als bei normalen Nummernschildern hat sie hier die Farbe Blau. Meist erkennt man ein Kurzzeitkennzeichen zudem an den Zahlen 03 oder 04, die auf den besonderen Fall hinweisen.

Unter welchen Umständen wird das Kurzzeitkennzeichen genehmigt?

Wie bekommt man überhaupt ein Kurzzeitkennzeichen und was muss man darüber wissen? Natürlich ist es ein Ausnahmefall und nicht die Regel, mit einem temporären Kennzeichen zu fahren. Daher treffen ganz bestimmte Vorgaben zu, die darüber bestimmen ob und wann eine Person das Kurzzeitkennzeichen nutzen darf. Seit einigen Jahren wurden die Regeln verschärft und somit schränkt dies den Nutzen der Kurzzeitkennzeichen stark ein. Wenn man das Kennzeichen beantragen möchte muss man sich an die Zulassung wenden. Hierfür sind die klassischen Dokumente notwendig:

  • Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief

  • Personalausweis des Fahrers

  • Führerschein

  • Bestätigung der Versicherung des Autos

  • Bestätigung des TÜV oder der Hauptuntersuchung

  • Für Firmen eine Vollmacht

Es wird deutlich, dass hier die Sicherheit im Vordergrund steht. Da es sich bei den Fahrzeugen, die ein temporäres Kennzeichen benötigen um abgemeldete Autos handelt, ist es wichtig, zu beweisen, dass das Fahrzeug in einem verkehrssicheren Zustand ist. Mindestens einen Tag bevor das Kurzzeitkennzeichen in Benutzung kommt, muss das Auto abgemeldet sein und der Nutzen des Kennzeichens muss klar sein. Fragen wie:

Wo wird das Kurzzeitkennzeichen genutzt? Welche Strecken werden gefahren? Wie lange ist es gültig?

sind hier die Norm und sorgen für die bürokratische Richtigkeit. Natürlich kann man ein Kurzzeitkennzeichen aber nicht nur für ein normales Auto beantragen, sondern genau so gut für einen LKW oder einen Anhänger. Hier gelten die gleichen Vorschriften und Regeln und die Zulassung muss genau informiert werden.

Wer von einem Kurzzeitkennzeichen Gebrauch machen möchte, sollte den Grund gut beschreiben können und sich über die Einschränkungen bewusst werden. Nur dann hat das Konzept die genannten Vorteile und man kann das Auto überführen, zum TÜV bringen oder die Probefahrt anbieten.

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